Butcher’s Crossing von John Williams

Ein literarisches Meisterwerk: In Butcher’s Crossing beschreibt Butcher's CrossingJohn Williams, wie der Mensch aus einem Paradies die Hölle auf Erden macht.

Amerika in den 1870er-Jahren. Will Andrews hat eine große Karriere in Aussicht. Doch er verlässt Harvard, um im Westen sein Ideal von einer ursprünglicheren Beziehung zur Natur zu verwirklichen. Er landet in Butcher’s Crossing, einem Städtchen in Kansas.

„Butcher’s Crossing war fast mit einem Blick zu überschauen. Ein schmaler Sandweg teilte eine Ansammlung von sechs grob gezimmerten Gebäuden, hinter denen auf beiden Seiten Zelte standen.“ (John Williams: Butcher’s Crossing)

Hier wimmelt es von Abenteurern, die das schnelle Geld suchen. Einer davon erzählt Andrews von herrenlosen Büffelherden, die in einem entlegenen, versteckten Tal leben würden. Man bräuchte sie nur aufzuspüren, einzufangen und zu Geld zu machen.

Mit einer Expedition bricht Andrews auf, um die Tiere zu finden. Nach einer anstrengenden Reise erreicht die Gruppe einen wahrhaft paradiesischen Ort. Doch die Männer wissen ihr Glück nicht zu schätzen, stattdessen werden sie von unbändiger Gier ergriffen. Eine schreckliche Tragödie nimmt ihren Lauf …

„Ein zeitloser Abenteuerroman über den brüchigen Firnis von Zivilisiertheit und Würde.“ (SPIEGEL Bestseller Barometer)

John Williams (1922 – 1994) war, obwohl mit dem renommierten amerikanischen National Book Award ausgezeichnet, einer der großen vergessenen Schriftsteller der Weltliteratur. Bis im Jahr 2006 sein Roman Stoner wiederentdeckt, neu veröffentlicht und ein Bestseller wurde. Auch Butcher’s Crossing, erstmals erschienen Anfang der 1960er-Jahre, war in Vergessenheit geraten, bis das Buch nun die Bestsellerlisten eroberte.

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