Bretonischer Stolz

Jean-Luc Bannalec – Bretonischer Stolz

Kommissar Dupin ermittelt endlich wieder! Bretonischer Stolz ist sein mittlerweile vierter Fall – und Jean-Luc Bannalec stürmt damit erneut die Bestsellerlisten.

Eine Leiche am Ende der Welt. Nicht nur, weil man Arsch nicht sagen darf, nein, das Departement im äußersten Nordwesten Frankreichs heißt tatsächlich so: Finistère – Ende der Welt. Hier, in der wunderschönen Bretagne, zwischen dunklen Wälder und schroffen Klippen, entdeckt eine alternde Filmdiva am Fluss Belon also eine männliche Leiche.Bretonischer Stolz

Kurz danach wird ein zweiter Toter gefunden. Diesmal in den hügeligen Monts d’Arrée, einer Gegend voller Sagen und Legenden über Teufel und Feen. Kommissar Dupin ahnt bald, dass er mitten in seinem bizarrsten Fall steckt: Denn die Ermittlungen führen ihn auf die Spuren einer auf Sandraub (!) spezialisierten Mafia, zu keltischen Brudervölkern und geheimnisvollen Druiden-Kulten

Das Besondere an den Kommissar Dupin Krimis ist Jean-Luc Bannalecs Kunst, beim Leser eine wundervolle Ferienstimmung zu erzeugen, die, wie schon in den drei vorherigen Fällen, auch in Bretonischer Stolz wieder von Mord und Totschlag durchbrochen wird. Bannalec beherrscht eben sein Handwerk, so baut er Spannung und Atmosphäre auf, ohne die Handlung mit zu viel Regionalität zu überfrachten. Fazit: Bretonischer Stolz von Jean-Luc Bannalec ist beste Urlaubslektüre.

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