Taping – die sanfte Alternative gegen Schmerzen

Elastische, bunte Baumwoll-Pflaster, die gezielt auf die Haut geklebt werden: Seit einiger Zeit gilt das so genannte „Taping“ bei (Leistungs-)Sportlern als effektive Methode zur Behandlung von Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates. Es soll außerdem die Gelenke bei starker Belastung unterstützen und damit Verletzungen und Schmerzen vorbeugen.

Mittlerweile nutzen auch viele Freizeitsportler Taping zur Selbsthilfe bei Muskelschmerzen und zur Unterstützung besonders beanspruchter Gelenke. Richtig angewandt können die Tapes die Gefahr für bestimmte Verletzungen senken. Und die Anwendungsmöglichkeiten sind nicht auf den Sport beschränkt: Verspannungen und selbst Migräne können durch Taping effektiv gelindert werden.

Natürlich bedarf es fachkundiger Anleitung, wie die Tapes anzulegen sind. Und bei Schmerzen sollte sowieso erst immer ärztlicher Rat eingeholt werden. Doch wer sich gut informiert, kann mit Taping die verschiedensten Beschwerden im Bereich von Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskeln selbst behandeln.

Taping - Selbsthilfe bei Muskelschmerzen
Taping – Selbsthilfe bei Muskelschmerzen

Eine kompakte Einführung ins Thema bietet das Buch „Taping – Selbsthilfe bei Muskelschmerzen und anderen Beschwerden“ von Daniel Weiss, in dem die behandelbaren Beschwerden aufgelistet werden und das die Anwendung der Tapes Schritt für Schritt beschreibt.

Schon im Jahr 2012 berichte SPIEGEL online vom „Schmerzmittelwahn im Freizeitsport“: Demnach nähmen viele Hobby-Marathonläufer Medikamente aus Furcht vor Schmerzen während des Laufs oder danach. Fast zehn Prozent der Konsumenten würden dadurch Krämpfe im Magen-Darm-Bereich entwickeln, hätten wegen der Schmerzmittel Herz-Kreislauf-Beschwerden bekommen oder nach dem Lauf Blut im Urin oder im Stuhl gehabt. Dabei könnte man gerade vielen typischen Marathon-Beschwerden, beispielsweise in Fuß oder Wade, auch mit Taping vorbeugen. Für den Körper wäre es jedenfalls die sanftere Alternative.

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