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12. März 2010

Der Jesus vom Sexshop = Stories von unterwegs von Helge Timmerberg

Ein Brief-Bericht zu einem wahrhaft zauberhaften Buch:

Der Jesus vom SexshopLieber S. –

dieses Buch habe ich genossen wie – Kokain (dessen Wirkung ich nicht kenne) wirken soll, aber, da ich meines Rückens wegen immer liegend lese, schwebte ich immer etwa 1 m über der Matratze.

Außerdem hat es den Vorteil, dass man es, weil man – wie Du – keine Zeit hat, zwischendurch lesen kann und total entspannst dabei! Und sich obendrein auf die nächste Gelegenheit freuen kann.

Nur oder wieder ein Abenteuerbuch, das seinesgleichen sucht? Nein, es ist viel mehr als nur das. »… ich lebe vom Geschichtenerzählen« das ist es! Sie kommen so hart an die Grenze des Literarischen, dass sie sie immer wieder überschreiten: elegant, flockenleicht, in allen Farben und Gerüchen der Erde, so, dass man sie selbst auch sieht und vor allem:

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11. März 2010

Taten, um gegen die Globale Erwärmung zu kämpfen

Was ich tun würde, um zu helfen, die Globale Erwärmung zu stoppen…

Das Problem, an sich liegt ganz klar im Problem. ”Was ich damit sagen will?” Wir sind das Problem.
”Die Menschen.” Vor allem die jungen Menschen. Auch viele Erwachsene, sind einfach nicht informiert genug.
Zum Beispiel die Mülltrennung ein zu halten. ”Karton zu Karton.” ”Folie zu Folie.” ”Plastik zu Plastik, und Glas zu Glas….usw…usw…” Die Erde erwärmt sich nicht Global, weil irgend einer sagt das jedes Jahr die Sonne ein Stück näher an die Erde kommt….ich mein, ‘’so ein Müll- Geschwätz” ”wer glaubt denn so was?”
Globale Erwärmung, fängt bei Umwelt Verschmutzung an, und hört bei der Schmelzung, der Erdkappen auf. (weiterlesen…)

Veröffentlicht von: Marcel Melkonjan.

7. März 2010

Musikkomendium aud 10 CDs von Dietrich Schwanitz Achtung Sonderpreis statt 119.50 nur 29.95!!

Bei einem solchen Sonderpreis müssen Sie unbedingt sofort zugreifen!

Jedes Buch von Dietrich Schwanitz war und ist ein Ereignis! Daher blende ich unten noch alle von ihm lieferbaren Bücher ein.

Was natürlich bei seinen Schwerpunktthemen Bildung  und Literatur nicht möglich ist – nämlich dazu eine Art Handbibliothek anzubieten: Bei Musik ist das möglich geworden. Diese CD-Sammlung beantwortet nicht nur die Frage, was von unserer Musik bis heute noch gültig ist, sondern auch, was man davon auch in kommenden Generationen noch hören wird – und muss – das können Sie sich nun selbst anhören und endlich Ihre Allgemeinbildung auch in der Musik zielstrebig verbessern! Und wer möchte das nicht. Von Gregorianik bis Jazz: Schwanitz’ Musikkompendium auf zehn CDs
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3. März 2010

SWR-Bestenliste März 2010

30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie „möglichst viele Leser und Leserinnen“ wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes Resultat auf der SWR – B e s t e n l i s t e  März 2010 (in Klammern die Position der Februar-Bestenliste):

1. ARNO GEIGER: Alles über Sally (100 Punkte)
(-)
Roman. Carl Hanser Verlag, 368 Seiten, € 21,50* Punkte
Eine lebenshungrige Frau Anfang 50 – ihr Mann, ein wenig in die Jahre gekommen, Stützstrumpfträger. Und dann ist da noch Erik, sein bester Freund. Szenen einer Ehe zwischen Vertrautheit und Routine, Abnutzung und Affäre.

2. MARTIN WALSER: Mein Jenseits (99 Punkte)
Novelle
(-) Berlin University Press, 120 Seiten, € 19,90**
“Mein Jenseits” ist das Jenseits von Augustin Feinlein, Chef einer Psychiatrie und seit vielen Jahren 63 Jahre alt. Der Nachfolger steht schon drängend bereit, schlimmer noch: Er ist mit der Frau verheiratet, die Feinlein fast schon immer liebt. Martin Walser erzählt vom Glauben und vom Wissen und davon, dass Wissen den Glauben unberührt lässt. Gegen alle Einsicht. (weiterlesen…)

1. März 2010

Ihr seid nicht allein — von James van Praagh

Was die Toten uns über das Leben lehren

James Van Praagh - Ihr seid nicht allein Aus dem Jenseits hat er viel über das Leben auf Erden gelernt.  Und weil das alles, was wir über ein mögliches Jenseits erfahren können, mehr als interessiert, ist dies Buch doppelt interessant. Und wer gar in Unfrieden mit einem nicht mehr Anwesenden geschieden ist, weiß, welche Last das bedeuten kann.

Geister sind immer um uns! Und sie haben uns etwas mitzuteilen. »Aus dem Jenseits habe ich sehr viel über das Leben auf Erden gelernt.« James Van Praagh, der seit 25 Jahren in der Kommunikation mit den Seelen Verstorbener Pionierarbeit leistet, hat ein Lebenshilfebuch verfasst, das seinen ganzen Erfahrungsschatz enthält.

Ihr seid nicht allein verbindet die Welt der Verstorbenen mit der Welt der Lebenden. Die Botschaften, die Van Praagh aus dem Jenseits erhält, sind von höchstem lebenspraktischem Wert und veranschaulichen, wie Beziehungen auch über den Tod hinaus geheilt werden können. Von ihrer übergeordneten Warte aus können die Toten uns auch für unser eigenes Leben Rat und Orientierung geben.

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25. Februar 2010

Mein Jenseits – Novelle — von Martin Walser

Oder: Dreiundachtzig  – Das Unerklärliche – Eine Komi-Tragödie

Mein Jenseits“Einem fliehenden Pferd kannst du dich nicht in den Weg stellen. [ ... ] Und: ein fliehendes Pferd lässt nicht mit sich reden“. Dieser Satz aus Walsers Novelle “Ein fliehendes Pferd – geschrieben, als Walser fünfzig war – gilt jetzt, nach weiteren dreiunddreißig gelebten Jahren,  noch immer und doch anders. Ob Walser damals, als er diesen Satz schrieb, daran gedacht hat, als wie wahr dieser sich auch für ihn selbst, Lebensjahr um Lebensjahr, herausstellen sollte? Wie sieht das jetzt, auf der Zielgeraden angelangt, aus?

Als Walser 1977 ‘Ein fliehendes Pferd’ schrieb, wurde daraus – zu seiner Überraschung – sein bis dahin größter Erfolg: Er hatte mit der Schilderung der beiden sich zufällig treffenden ehemaligen Schulfreunden, Helmut Hahn und Klaus Buch, und deren Frauen nur scheinbar auseinanderdriftende Pole beschrieben. Offenbar so genau, dass für alle, selbst eine Midlife-Crisis Erlebende, das Buch eine Offenbarung wurde. Denn: Im Lauf der Novelle werden aller Lebenseinstellungen in Frage gestellt. Eine harte Erkenntnis: Die Realität der eigenen Wirklichkeit. Die Novelle entstand als ‘Nebenarbeit’, als Walser an einem größeren Buch schrieb, der ‘Seelenarbeit’, und zwischendrin irgendwie nicht von der Stelle kam.

Und nun der Schritt zu: ‘Mein Jenseits’? In einem Interview (Datum konnte ich nicht eruieren) antwortet Martin Walser zum Thema Tod befragt: “Ich muss mich davor hüten, zu glauben, mir stehe nur noch eine beschränkte Zeit zur Verfügung. Natürlich weiß ich, dass schon vielen Leuten das, woran sie gerade arbeiteten, durch den Tod aus der Hand geschlagen worden ist. Diese Befürchtung spielt bei mir, wenn ich beim Arbeiten bin, keine Rolle. Ich muss es mir leisten, in der Zeitlosigkeit zu existieren.” Trotzdem – auch Martin Walser kann es nicht leugnen – er wird immer älter. Wie aber damit umgehen?

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18. Februar 2010

Schon wieder — Plagiate in der deutschen Buchszene

Schon wieder !

Nachdem erst Helene Hegemanns Debütroman Axolotl Roadkill mit den Vorwürfen des Abschreibens konfrontiert wurde, gibt es nun schon wieder eine neue Schlagzeile:
Piper-Autor hat abgeschrieben

Döner for OneWie das Börsenblatt berichtet, hat Jens Lindner für seinen Debütkrimi “Döner for One”, der im Dezember als Piper-Taschenbuch erschienen ist, große Teil aus dem Buch “Einmal ist keinmal” von Janet Ecanovichs (1996 bei Goldmann) übernommen. Der Piper Verlag nahm das Buch nun vom Markt, nachdem der Verlag zu der Einschätzung gelangte, dass es “evidente Übereinstimmungen” zwischen beiden Titeln gab. Der Goldmann Verlag wurde von Piper informiert und ist mit dem Vorgehen einverstanden.

Die Diskussion über das Buch von Helene Hegemann, das Buch ist bereits auf der Bestsellerliste und für den Literaturpreis der Leipziger Buchmesse 2010 nominiert, verlief da etwas anders. (weiterlesen…)

15. Februar 2010

Dick Francis ist tot

Heute veröffentlichte der Diogenes Verlag folgende Mitteilung:

Dick Francis verstorbenDick Francis, der große Kriminalautor, ist am 14.02.2010 verstorben

Dick Francis
31.10.1920 – 14.2.2010
*31. Oktober 1920, Autor von dreiundvierzig Kriminalromanen, ist am 14. Februar 2010 in George Town auf den Cayman Inseln im Alter von 89 Jahren an Altersschwäche gestorben.

Seine Bestseller verkauften sich mehr als 70 Millionen Mal und wurden in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Von 1962 bis zum Tod seiner Frau Mary im Jahr 2000 schrieb er jedes Jahr einen Kriminalroman und überreichte ihn persönlich Queen Elizabeth. Nach einem Unterbruch von sechs Jahren verfasste er fünf weitere Bücher, vier davon zusammen mit seinem Sohn Felix. Auf Deutsch erscheint bei Diogenes am 23.3.2010 der einundvierzigste Roman Schikanen. Die beiden letzten Romane sind in Vorbereitung.
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8. Februar 2010

Mein Abschied vom Himmel — von Hamed Abdel-Samad

Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland
Oder: Warum es im 21. Jahrhundert gilt, die Botschaft des Koran ohne Verlust und ohne Gewalt neu zu überdenken.

Mein Abschied vom Himmel

Zuerst einmal dies: Wer vermutet hat, dass hier ein Insider ein Anti-Islambuch geschrieben hat, der irrt. Aber ich bin im Stillen davon überzeugt, dass dieser selbst-schonungslose  Bericht von den ersten 37 Jahren eines Lebens, das in einem Dorf in Ägypten begann, mehr erreichen kann, als die endlosen Islam-Kommentare, mit denen wir täglich konfrontiert werden.

Damit gleich besser verständlich wird, um was es geht, zitiere ich einfach etwas aus den letzten Buchseiten: “Dieses Buch ist weder eine Abrechnung mit meiner Kultur noch ein Aufruf zum Glaubensverlust. Mein Anliegen ist lediglich, die Widersprüche meines Lebens zu verstehen. ‘Abschied vom Himmel’ ist ein Abschied vom Gottesbild, das ich ablehne: ein erhabener, wütender Gott, der nicht nach seinem Handeln gefragt werden darf und dennoch Menschen für ihre Fehltritte bestraft. Ein Patriarch, der nur diktiert, aber nie verhandelt, und die Menschen bis in die intimsten Lebenssituationen mit Geboten und Verboten verfolgt. (weiterlesen…)

2. Februar 2010

Die Steinzeit steckt uns in den Knochen — von Detlev Ganten, Thilo Spahl und Thomas Deichmann

Gesundheit als Erbe der Evolution: Eine vielversprechende Richtung der Medizin: Evolutionäre Medizin. Oder: Wie der Mensch wie Phönix aus – - dem Meer entstieg – warum er mehr davon wissen sollte …

Die Steinzeit steckt uns in den Knochen

… auf dem Weg zu einer evolutionären Medizin – aber was ist das eigentlich?

Unsere genetische Ausstattung ist prima an ein Leben  … in der Steinzeit angepasst. Was allerdings damals von Vorteil war und das Überleben sicherte, wird in der heutigen Zivilisationsgesellschaft jedoch oft zum Risikofaktor. Viele Krankheiten verstehen wir nur, wenn wir die evolutionären Prozesse dahinter analysieren.

Keine Angst, dass das Buch kompliziert sein wird für Sie. Die, die es gelesen haben, sind begeistert von diesem Buch. “Ein Buch, das einem die Augen öffnet für die Evolution des Blinddarms” meinte – wie immer überspitzt und ironisch Dr. Eckart von Hirschhausen, der, wie Sie vermutlich bereits wissen, selbst Mediziner ist.

Die Autoren dieses wirklich auch spannend geschriebenen Buches lassen Sie nicht allein: (weiterlesen…)