The Chemist – Die Spezialistin von Stephenie Meyer

So, so lange habe ich auf ein neues Buch von Stephenie Meyer gewartet und jetzt halte ich es in meinen Händen: The Chemist – Die Spezialistin erschien Anfang November bei FISCHER Scherz.

Bekannt und bliebt geworden ist die amerikanische Autorin durch ihre „Bis(s)-Reihe“. Anschließend folgte „Seelen“ und nun gibt es für die Leser einen neuen Roman der wahren Nervenkitzel verspricht.

Kann er dieses Versprechen halten?

Inhalt – The Chemist

Fünf Jahre hat Juliana Fortis für das Dezernat gearbeitet – jetzt heißt sie Chris/Casey… oder Alex und ist seit drei Jahren auf der Flucht. Dreimal hat das Dezernat sie bereits aufgespürt und versucht umzubringen, doch sie konnte immer wieder entkommen. The Chemist — Die Spezialistin von Stephenie Meyer weiterlesen

Zeige mir, was Liebe ist von Gaby Hauptmann

Suche impotenten Mann fürs Leben. So der Titel von Gaby Hauptmanns erstem Bestseller. Und Titel wie Nur ein toter Mann ist ein Guter Mann oder die Lüge im Bett pushten ihre Erfolge noch mehr: Millionenauflagen in Deutschland, Übersetzungen in mehr als 30 Länder. Gaby Hauptmann soll die erfolgreichste deutsche Schriftstellerin sein. Seit einem Vierteljahrhundert. Millionen Frauen vertrauen der Überlebenden des Frauenbuch-Booms. Denn ihre mehr als 30 Romane über Beziehungen und Sex verraten über das Verhältnis von Mann und Frau in unserer Gesellschaft mehr als wissenschaftliche Gender-Literatur. Zeige mir, was Liebe ist von Gaby Hauptmann weiterlesen

Provenzalische Geheimnisse von Sophie Bonnet

provenzalische geheimnisseHeike Koschyk ist keine Unbekannte. 2008 erhielt sie den Agatha-Christie-Krimipreis und 2012 wurde sie für den Sir Walter Scott-Preis nominiert. Schon als Kind wollte sie Schriftstellerin werden und hat sich diesen Traum erfüllt. Als Heilpraktikerin ausgebildet, schrieb sie 1998 ein Buch über das Bach-Blüten-Schienensystem nach Dietmar Krämer und gewann so den Mut, historische Romane und Krimis zu schreiben.

Sophie Bonnet und ihre Provence-Krimis

Mit dem Buch Provenzalische Verwicklungen begann sie unter dem Pseudonym Sophie Bonnet eine Krimi-Reihe zur Provence. Der Krimi um den ehemaligen Pariser Kommissar Pierre Durand stand 20 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste Paperback und dreht sich um die Ermordung des Lokalcasanovas des erfundenen idyllischen provenzalischen Dorfs Sainte-Valérie. Makaber: Neben dem Weintank, in dem er tot gefunden wird, liegt ein Rezept für „Coq au vin“.

Der neue Krimi Provenzalische Geheimnisse spielt wieder in Sainte-Valérie, wo eine Hochzeit gefeiert wird. Nur schade, dass Pierre Durand nicht bis zum Ende feiern kann: Von Schrotkugeln durchsiebt findet man den Bruder der Braut. Schnell wird klar, dass ihn nur seine Schwester mochte, die ihn zum Brautzeugen bestellt hatte. Der Vater hasste ihn, der zukünftige Schwager stritt ständig mit ihm, Umweltaktivisten kämpften gegen den Betreiber eines Holzbetriebs … Im Dorf scheinen viele einen Grund zu haben, den Brautbruder zu beseitigen. Und doch glauben die offiziellen Kriminologen an einen Jagdunfall. Doch sie haben nicht mit dem Ex-Kommissar aus Paris gerechnet, dessen Spürnase auch in seiner Wahlheimat anschlägt. Wie bei Agatha Christie geht Durand die vielen Verdächtigen durch und hält so die Krimispannung bis zum überraschenden Ende.

Mit einem starken Schuss Provence

Sophie Bonnet benutzt Heike Koschyk als Pseudonym für Ihre Provence-Krimis, weil sie humorvoll, leicht und provenzalisch an ihre Fälle gehen will. Die Provence liebt die Hamburgerin seit mehr als 20 Jahren und dieses Lebensgefühl schlägt sich in jeder Zeile ihres Krimis nieder. In ihrer Hauptfigur Pierre Durand kann der Leser manche Anteile von Sophie Bonnet selbst erkennen: er neigt zu beschwichtigender Freundlichkeit, kann aber auch knurrig sein, schnell in Rage geraten und unausstehlich werden. Dabei ist er tolerant, feinfühlig, setzt sich für seine Prinzipien ein und besticht durch seinen Gerechtigkeitssinn. In der Provence wollte Sophie Bonnet schon immer leben. Ihre Weinberge, Olivenhaine und Obstbäume, das milchige Licht, die üppige Vegetation neben kargen und steinigen Hochflächen, die Zeit der Lavendelblüte, das Summen der Bienen und die herrlichen Gerüche, die nicht nur beim Essen in die Nase steigen … Wie wunderbar, dass in Provenzalische Geheimnisse die Köchin Charlotte wieder dabei ist und uns einige köstliche Rezepte aus der provenzalischen Landhausküche verrät!

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Wolfsschlucht von Andreas Föhr

wolfsschluchtWolfschlucht von Andreas Föhr ist der sechste Fall des bayerischen Ermittlerduos Leonhardt Kreuthner („Leichen-Leo“, Polizeiwachtmeister) und Clemens Wallner (Kommissar). Die Kripo Miesbach muss wieder rund um den Tegernsee ermitteln – gleich in zwei Fällen. Schnell kommen Zusammenhänge auf zwischen den Fällen der verschwundenen jungen Frau und dem in der Mangfall samt Leichenwagen versunkenen Bestattungsunternehmer. Manche Leser schaffen den 400-Seiten-Krimi in einem Tag, so fesselt sie Andreas Föhr. Nicht nur mit atemloser Spannung, sondern auch mit Humor, denn Leichen-Leos Ideen sind irrwitzig. Manche Kritiker meinen, der Plot des Krimis Wolfsschlucht übertreibe. Er habe so viele außerordentliche Wendungen und Begebenheiten, dass er kaum mehr realistisch sein kann. Dazu kommen Zufälle und mancher dicke Spannungsauftrag. Gleichzeit aber urteilen auch diese Kritiker: Wolfsschlucht „funktioniert“, die Mischung aus Spannung und Humor, aus Lokalkolorit sowie lauten und leisen Tönen fesselt und lässt den Leser nicht zum Atmen kommen. Wer jetzt denkt, hier reiht sich Action an Action, liegt falsch, denn Andreas Föhr behandelt sehr einfühlsam die Probleme seiner Figuren, ob es sich um die Dominanz eines Ehemanns handelt oder Ängste um ein Kind. Das macht den Krimi vielschichtig und bis zum Ende interessant. Wolfsschlucht von Andreas Föhr weiterlesen